Die TAFF-Festspielnacht
am Goldbergsee

fand statt am 15. August 2021

TAFF arbeitet bereits an kommenden Projekten am Goldbergsee und wird Sie auf dieser Website darüber informieren. Bitte haben Sie noch etwas Geduld und bleiben Sie dran – es lohnt sich!

Wer ist der Veranstalter?

Die TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee wird Ihnen präsentiert von TAFF e.V., dem Team aktiver Festspielförderer, der die Bayreuther Festspiele und hier vor allem das Projekt „Wagner für Kinder“ mit seinen Beiträgen unterstützt. Werden auch Sie Mitglied und erleben Sie „bewegende Einblicke“ mit TAFF.

Logo des TAFF e.V. | Wir sind Festspiele

Die TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee wird Ihnen präsentiert von TAFF e.V., dem Team aktiver Festspielförderer, der die Bayreuther Festspiele und hier vor allem das Projekt „Wagner für Kinder“ mit seinen Beiträgen unterstützt. Werden auch Sie Mitglied und erleben Sie „bewegende Einblicke“ mit TAFF.

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Wir bedanken uns herzlich bei Festspielleiterin Katharina Wagner und ihrem Mitarbeiterteam für die intensive und engagierte Begleitung und künstlerische Beratung der TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee!

Der Ort

Die Corona-Pandemie zwingt uns, neue Wege zu gehen. Neuland zu entdecken. Und das ist spannend! Unser Weg führt uns zu einem Ort, der bis vor Jahren eng mit den Bayreuther Festspielen verbunden war: Am Goldbergsee veranstalteten einst Musiker des Orchesters der Bayreuther Festspiele ihre Goldbergsee-Serenade. Lang, lang ist’s her! Daran können sich die sehr erfahrenen Festspielbesucher bzw. -Mitwirkenden noch gut erinnern.

Dieser Tradition folgend war ein wunderbarer Veranstaltungsort gefunden. Der Markt Marktschorgast mit Bürgermeister Marc Benker an der Spitze unterstützte die Idee mit Rat und Tat und viel Begeisterung. Auch das motiviert! Dafür sind wir ihm und seinen Mitarbeiter*Innen sehr dankbar! Und wir hoffen, dass wir mit der ersten TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee 2021 eine neue Tradition begründen, die in den nächsten Festspielzeiten ihre Fortsetzung findet.

Bühne und Tische stehen auf der idyllischen Wiese neben dem See, eingerahmt durch alte Bäume – und das alles unter freiem Himmel an einem lauen Sommerabend!

Wo liegt der Goldbergsee?

Der Goldbergsee liegt ca. 25 Kilometer vom Festspielhaus Bayreuth entfernt und ist gut über die A9 Richtung Berlin erreichbar (Ausfahrt Marktschorgast bzw. Gefrees).

Adresse: Am Goldbergsee in 95509 Marktschorgast. (Route planen via Google Maps)

Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die Künstler der Festspielnacht 2021

Daniel Geiss, musikalischer Leiter

Daniel Geiss ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Seit Beginn des Jahres 2020 ist er Künstlerischer und Musikalischer Leiter des Belgrade Chamber Orchestra. Im Herbst 2020 wurde er zudem zum Musikdirektor der BrixenClassics benannt.

Neben seiner Tätigkeit als Cellist (unter anderem im Orchester der Bayreuther Festspiele) ist Daniel Geiss seit nahezu zwei Jahrzehnten als Dirigent aktiv. Erste Dirigate führten ihn zu Orchestern in den USA, so neben anderen Orchestern zum Owensboro Symphony Orchestra, dem Columbus Symphony Orchestra und dem Terre Haute Symphony Orchestra
In den folgenden Jahren arbeitete er mit dem Gürzenich-Orchester Köln, am Teatro Colon in Buenos Aires, dem Teatro Real Madrid sowie mit der Philharmonie Südwestfalen, dem Zürcher Kammerorchesters und dem Münchner Rundfunkorchester. Gemeinsam mit Katharina Wagner brachte er 2019 die Produktion der Kinderoper von „Der fliegende Holländer“ von Bayreuth beim Spring Festival Tokyo auf die Bühne und gab sein Italien-Debut mit dem Eröffnungskonzert des 44. Cantiere Internationale d’Arte Festivals in Montepulciano.

Daniel Geiss ist häufiger Gast bei verschiedenen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein- Musikfestival, dem Rheingau-Musikfestival, dem Moselmusikfestival, dem Savannah Music Festival, dem Prager Musikfestival, den Bristol Proms und dem Porto Music Festival und gab Konzerte unter anderem zusammen mit Künstlern wie Daniel Hope, Lynn Harrell, Nigel Kennedy, Camilla Nylund, Juan Diego Florez, Albrecht Mayer, Peter Rose und James Rutherford.
Er ist künstlerischer und musikalischer Leiter des Klanglabor Projektes und hat eine Dozentur an der Hochschule für Musik in Mainz, der Akademie für hochbegabte Musiker Berlin und am Orchesterzentrum NRW.

Daniel Geiss

Klaus Florian Vogt

Klaus Florian Vogt ist einer der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart. Zu seinem Repertoire gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Tannhäuser, Stolzing und Siegmund, aber auch Florestan („Fidelio“), Paul („Die tote Stadt“) und Hoffmann („Les Contes d’Hoffmann“). Darüber hinaus singt er mit großem Erfolg lyrisch-dramatische Rollen wie Erik („Der fliegende Holländer“), Andrej („Chowanschtschina“), Prinz („Rusalka“), Bacchus („Ariadne auf Naxos“) und Faust („La Damnation de Faust“). Er ist gefragter Gast an allen großen Opernhäusern der Welt sowie bei den Bayreuther Festspielen, bei den Salzburger Festspielen und bei zahlreichen internationalen Festivals.

Engagements führten ihn unter anderem an die Opernhäuser in München, Berlin, Hamburg, Paris, London, Barcelona, Wien, Madrid, Mailand, Toulouse, Helsinki und New York. Seit 2007 ist er regelmäßig Gast bei den Bayreuther Festspielen: Nach seinem triumphalen Debüt als Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sang er von 2011 bis 2015 dort den Lohengrin. 2016 übernahm er die Titelpartie in der Neuproduktion des „Parsifal“. Seit 2017 ist er dort als Stolzing in der Inszenierung von Barrie Koskys „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu erleben, 2019 kehrte ersang er auch Lohengrin. 2020 wird er bei den Bayreuther Festspielen als Siegmund in der Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ zu erleben sein.

Als Lohengrin gastiert Klaus Florian Vogt auf der ganzen Welt. Es gibt derzeit keinen anderen Sänger, der in der Rolle von Wagners Gralsritter künstlerisch so erfolgreich ist. Bayreuth-Besucher wissen das natürlich und haben ihn vielfach gefeiert.

Auch als Konzertsänger und Liedinterpret hat sich Klaus Florian Vogt einen Namen gemacht. Von Klaus Florian Vogt liegen zahlreiche Einspielungen und Soloalben vor, darunter die drei Solo-CDs „Helden“ (2012), „Wagner“ (2013) und „Favorites“ (2014) sowie zahlreiche Operneinspielungen, eine CD und DVD „Von Berlin bis Broadway“ mit Renée Flemming unter der Leitung von Christian Thielemann und das Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“. 2012 erhielt Klaus Florian Vogt den ECHO-Klassik als Künstler des Jahres. 2019 verlieh ihm der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg den Ehrentitel “Hamburger Kammersänger”.

Bei den Bayreuther Festspielen ist Klaus Florian Vogt 2021 in folgenden Partien zu erleben: Walther von Stolzing (Meistersinger von Nürnberg); Siegmund (Walküre); Konzert unter der Leitung von Andris Nelsons.

Klaus Florian Vogt
Foto © Harald Hoffmann

Daniela Köhler

Daniela Köhler, dramatischer Sopran aus dem Raum Karlsruhe, singt hauptsächlich im deutschen Fach. Sie zeichnet sich durch ihre jugendliche Ausstrahlung und ihre starke Bühnenpräsenz aus. Zuletzt debütierte Köhler als Brünnhilde in Richard Wagners „Siegfried“ an der Oper Leipzig. Davor sang sie dort die Sieglinde in „Die Walküre“. Die stimmliche Entwicklung geht weiter. Anlässlich einer Produktion des „Rings an einem Abend“ am Staatstheater Mainz setze sie sich mit allen Brünnhilden auseinander. Köhler begeistert auch die Musik von Richard Strauss. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe debütierte sie als Leitmetzerin im Rosenkavalier.

Auch das italienische Fach liegt der Sopranistin. Sie sang in einer Produktion des Gran Teatre del Liceu Barcelona die Norma in der gleichnamigen Bellini-Oper. Puccini und Verdi schätzt Köhler auch. Sie begeisterte bereits in Verdis Requiem.
Trotz ihrer ausgeprägten darstellerischen Fähigkeiten singt die international tätige Künstlerin (St. Petersburg, Abu Dhabi, Bayreuth) auch gerne konzertant. So war sie zum Beispiel bereits in Barcelona in Beethovens 9. Sinfonie zu hören.

Daniela Köhler war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in ‘s-Hertogenbosch, außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth teil.

Bei den Bayreuther Festspielen 2021 wirkt Daniela Köhler als Gerhilde mit. Außerdem gehört sie zur Ring-Besetzung 2020, als Brünnhilde in „Siegfried“.

Daniela Köhler

Armin Kolarczyk

Der Bariton Armin Kolarczyk wurde in Trento (Italien) geboren und wuchs zweisprachig italienisch / deutsch auf. Zunächst studierte er Violine am Konservatorium in Trento und schloss das Studium 1986 ab. Ein Jahr später begann er sein Gesangstudium bei Ada Zapperi in München. Es wurde ergänzt durch den Besuch verschiedener Meisterklassen u. a. bei Erik Werba und Giuseppe Taddei. Parallel widmete sich Armin Kolarczyk an der Universität Innsbruck dem Jurastudium, das er 1992 mit dem 1. Staatsexamen (Magister Juris) abschloss. Danach sah er seinen Schwerpunkt jedoch ausschließlich im Gesang.

Sein erstes Engagement führte ihn an das Südostbayerische Städtetheater. Danach wechselte er 1997 ans Bremer Theater. Zehn Jahre lang sang er dort die großen Partien seines Faches wie Graf Almaviva, Don Giovanni, Papageno, Barbiere di Siviglia, Germont etc.

Seit 2007 ist er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo er zuletzt Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Oppenheimer (Dr. Atomic), Oreste (Iphigenie auf Tauris), Henry Higgins (My Fair Lady) und Kurvenal (Tristan und Isolde) große Erfolge feiern konnte.

Regelmäßige Gastspiele führen ihn an zahlreiche Theater im In- und Ausland, u. a. in Essen, Köln, Innsbruck, Kopenhagen und Helsinki. 2017 feierte er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen in Barrie Koskys „Die Meistersinger von Nürnberg“ und sang 2019 zudem Melot in Tristan und Isolde.

Neben seinen Verpflichtungen auf der Musiktheaterbühne widmet sich Armin Kolarczyk mit Leidenschaft dem Liedgesang. Mit seinen Pianisten Jeannette La-Deur und Stefan Veselka gibt er regelmäßig Liederabende. Diverse CDs sind bereits erschienen. Mit dem Liederprogramm über die Karlsruher Komponistin Margarete Schweikert wurde er im Oktober 2015 zusammen mit Jeannette La-Deur als künstlerischer Botschafter Karlsruhes zum Stadtgeburtstag in Krasnodar (Russland) eingeladen.

Darüber hinaus tritt er regelmäßig als Solist in Opern- und Oratorienkonzerten sowie in Konzerten mit zeitgenössischer Musik in Erscheinung. Im November 2015 wurde ihm vom Land Baden-Württemberg der Titel „Kammersänger“ verliehen.

Bei den Bayreuther Festspielen 2021 wirkt Armin Kolarczyk als Konrad Nachtigal, Spengler, in „Die Meistersinger von Nürnberg“ mit.

Armin Kolarcyk

Jens-Erik Aasbø

Jens-Erik Aasbø konnte 2019 konnte er als Daland im Rahmen des Spring Festivals Tokyo an der Seite von Bryn Terfel, Ricarda Merbeth und Peter Seiffert das internationale Publikum begeistern. Jens-Erik Aasbø ist ein typischer Vertreter der großen, skandinavischen Bass-Tradition. Gut ausgebildet, mit schöner Stimme und einem großen schauspielerischen Talent ausgestattet, wurde er sofort nach seinem Examen 2011 als Erster Bass in das Ensemble der Den Norske Opera & Ballett in Oslo engagiert, wo auch heute seine künstlerische Heimat ist. Seitdem hat er sich viele Partien im Deutschen Fach, wie Rocco, Daland, Fasolt, aber auch die klassischen Rollen seines Fachs wie Sarastro, Il Commendatore, Basilio und andere, erarbeitet. Im Frühjahr 2020 sollte er sein Debüt als Pogner in der Neuinszenierung der ‚Meistersinger von Nürnberg‘ in Oslo geben. Verschoben wegen Corona auf hoffentlich bald.
Auch die Neuinszenierung des Bayreuther Ring des Nibelungen‘ ist verschoben auf den Sommer 2022. Dort wird er Fasolt singen. Dafür kam überraschend eine konzertante Aufführung des 1. Akts ‘Die Walküre’ ins Programm der Osloer Oper. Hier gab er sein Debüt als Hunding im September 2020. 2019 konnte er als Daland im Rahmen des Spring Festivals Tokyo an der Seite von Bryn Terfel, Ricarda Merbeth und Peter Seiffert das internationale Publikum begeistern.

Bei den Bayreuther Festspielen 2021 ist er trotzdem zu erleben – auch wenn der „Ring“ erst 2022 Premiere feiert. Jens-Erik Aasbø singt in der „Kinderoper“ mit. In diesem Jahr gibt es eine Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ mit Aasbø als König Marke.

Jens-Erik Aasbø

Attilio Glaser

In der aktuellen Spielzeit ist Attilio Glaser an der Deutschen Oper Berlin als Solist in Verdis Missa da Requiem, als Rodolfo (La bohème), Ismaele (Nabucco), Tamino (Die Zauberflöte) und Steuermann (Der fliegende Holländer) zu erleben. Gastspiele führen ihn mit dem MDR-Sinfonieorchester als Solist in  Mahlers Das klagende Lied zum Mahler Festival im Gewandhaus Leipzig und mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Oedipus Rex nach Budapest Luxemburg und in die Elbphilharmonie. Bei den Bayreuther Festspielen wird er sein Debüt als Steuermann in der Neuproduktion von Der fliegende Holländer geben.

Die Spielzeit 2019/20 begann für Attilio Glaser mit seinem Rollendebüt als Idomeneo in Mozarts gleichnamiger Oper in Frankfurt, gefolgt von seinem Rollendebüt als Rodolfo (La bohème) an der Deutschen Oper Berlin und seinem Hausdebüt als Da-Ud in Die ägyptische Helena unter der Leitung von Franz Welser-Möst am Teatro alla Scala in Mailand.

Der Tenor debütierte in der Spielzeit 2018/19 als Duca di Mantova in Verdis Rigoletto an der Deutschen Oper Berlin und übernahm diese Partie kurzfristig an der Wiener Staatsoper. Ein weiteres Rollendebüt feierte er noch in derselben Spielzeit in der Titelpartie von Mozarts La clemenza di Tito am Stadttheater Klagenfurt. Für seine Interpretation dieser Rolle erhielt Attilio Glaser eine nominierung als Beste männliche Hauptrolle beim Österreichischen Musiktheaterpreis 2019. Er kehrte ebenfalls als Walther von der Vogelweide an die Dutch National Opera zurück, an der er bereits 2017 sein Hausdebüt als Narraboth in Salome von Richard Strauss gab. Im November 2017 debütierte Attilio Glaser in der Titelrolle in Massenets Werther am Stadttheater Klagenfurt, an der Oper Frankfurt und am Opernhaus Zürich. Als Ismaele in Verdis Nabucco gab er in der Spielzeit 2015/2016 an der Deutschen Oper Berlin sein Debüt, wo er seither als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte, Alfredo in Verdis La traviata und Narraboth in Strauss’ Salome zu hören war – 2018 folgte hier sein erster Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni. 2014 debütierte Attilio Glaser am La Fenice in Venedig als Alfredo  und als Fenton in Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra de Lausanne.

Zudem widmet sich der Künstler intensiv dem Konzertgesang.

Er wurde von Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Koninklijk Concertgebouworkest, Münchener Kammerorchester, Filarmonica della Scala, Orchestra Filarmonica del Gran Teatro La Fenice, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orquesta de Valencia, Radio Filharmonisch Orkest, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, sowie der Sächsischen Staatskapelle Dresden begleitet und arbeitete mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Andrea Battistoni, Łukasz Borowicz, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Alexander Liebreich, Zubin Mehta, Ivan Repušić, Ainārs Rubiķis, Donald Runnicles, Markus Stenz, Sir Jeffrey Tate, Christian Thielemann und Lorenzo Viotti.

2021 gibt Attilio Glaser sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann (Der fliegende Holländer) und Knappe (Konzert Parsifal).

Attilio Glaser
Foto © Simon Pauly

Martin Rassau übernahm die Partie des Moderators

Kurzfristig hat sich eine schöne Entwicklung für die TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee ergeben: Martin Rassau (Waltraud und Mariechen, Kleine Comödie Fürth) wird eine Rolle bei der TAFF-Festspielnacht spielen und hat seine Teilnahme als Moderator zugesagt.
Das freut uns natürlich sehr! Denn der Kabarettist aus Franken, der sich als Vollblut-Komödiant beschreibt, ist nicht nur als Teil von “Waltraud und Mariechen” bekannt, sondern durchaus opern-affin. Seit 13 Jahren führt er Schlossgarten-Festspiele Wirsberg in Herrmanns Romantik Posthotel durch und hatte in seinen “Opern auf fränkisch” auch schon den “Fliegenden Holländer” im Programm. Er hat sehr spontan zugesagt und wird sicher in den Abend auch weiteren heiteren Schwung bringen.

Mehr über Martin Rassau

Martin Rassau kann mit Fug und Recht als fränkischer Vollblut-Komödiant bezeichnen. Geboren am 03. Januar 1967 in Fürth, steht Martin Rassau seit seiner Schulzeit auf der Bühne. (Schon Anfang 1991 Jahre gründete er zusammen mit Volker Heißmann ihr eigenes Theater, die „Kleine Komödie Nürnberg“. Wegen des wachsenden Erfolges bezogen beide erst eine größere Spielstätte in Nürnberg und wenig später das historische Berolzheimerianum in Fürth, das sie für 4 Millionen DM auf eigene Initiative hin umbauten. Heute ist die „Comödie Fürth“ Süddeutschlands erfolgreichstes Privattheater mit über 120 000 Gästen pro Jahr. Alleine die aufwändigen Eigenproduktionen, die alle vom BR aufgenommen werden, ziehen mehrmals jährlich zehntausende Besucher an.

An der Comödie Fürth inszeniert er seit zwanzig Jahren die hauseigenen Boulevardkomödien, in denen er zudem immer selbst auf der Bühne steht. In der fränkischen Comödien-Version des Musical-Klassikers „Ein Käfig voller Narren“ trieb er als „zickige Kammerzofe“ Jacob mit gewohnt losem Mundwerk alle Beteiligten in den Wahnsinn und brillierte in der Neufassung der musikalischen Komödie von „Charleys Tante“ in der Titelrolle.

Außerdem steht er auch gerne als Solokabarettist auf der Bühne. So interpretiert er etwa berühmte Opernklassiker frisch, frech, fränkisch und bringt sie seinem Publikum in mundgerechten Portionen amüsant näher. Die Texte von Paul Schallweg hat er frankonisiert und szenisch als „Opern aaf fränggisch“ auf die Bühne gebracht. Von „Rigoletto“ über „Der Freischütz“ bis zu „Turandot“ hat er somit unzählige Opernklassiker im Repertoire. In Wirsberg bei Sternekoch Alexander Herrmann etablierte er 2009 erfolgreich die Schlossgarten-Festspiele.

Zusammen mit der Acapella-Gruppe Gebrüder Sing spielt er verrückt-abgedrehte Shows mit einer Mischung aus Musik und Comedy, so zb „Der Broadwourschd-Walzer“, „3 im Päckla“ oder „Vom Looser zum Womanizer“ und die Kur-Komödie „Lou mer mei Rou“ in kabarettistischer und musikalischer Fassung. Aber auch leisere Töne kann Martin Rassau, vor allem bei seinen Lesungen mit satirischen Werken von Joachim Ringelnatz oder Robert T. Odeman.

Außerdem begeistert er in regelmäßigen Abständen das Publikum des Staatstheaters Nürnberg etwa als „Mrs. Higgins“ in „My Fair Lady“, als „Frosch“ in der „Fledermaus“, oder als „Gauner“ in „Kiss me Kate“.  Mit seinem fränkischen Text von „My Fair Lady“ legte er außerdem den Grundstein für den phänomenalen Erfolg eben jener Nürnberger Produktion.
Er machte auch schon Neujahrkonzerte mit den Hofer Symphonikern und spielte den „Frosch“ in der konzertanten Fassung der „Fledermaus“ mit den Bamberger Symphonikern unter Manfred Honeck.
2019 debütiert er beim Kufsteiner Operettensommer als Prinz Orlovsky in der „Fledermaus“ sowie als „Njegus“ in der Operette „Die lustige Witwe“ im Herbst 2019 an der Comödie Fürth.

In seinem beim Rowohlt Verlag herausgebrachten Bestseller „Das Leben ist kein Fleischsalat“ schildert er alle kleinen Freuden und Unwägbarkeiten des Seniorenalltags aus Sicht seiner Bühnenparaderolle „Waltraud“. Das Buch erscheint bereits in fünfter Auflage. Für diverse Zeitungen hat er über 250 Kolumnen geschrieben und selbst für das Kinderbuch „Paul fliegt in den Urlaub“ (Allitera Verlag) hat er einen Gastbeitrag geliefert.

Außerdem arbeitet der Tausendsassa in unzähligen Sendung für das Bayerische Fernsehen, aber auch für die ARD, ORF, SF, SWR u.v.a. Auch im Medium Radio war er bei verschiedenen Sendern (Bayern 1, Antenne Bayern, Charivari, Gong) tätig und hat über 4.000 Comedy-Beiträge (als Autor und Sprecher) mit Volker Heißmann abgeliefert.

TAFF freut sich sehr, dass sich Martin Rassau spontan bereit erklärt hat, die wichtige Rolle bei der TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee am 15. August zu übernehmen!

Martin Rassau

Häufig gestellte Fragen

Wir freuen uns, dass es wieder möglich ist, eine hochklassige Veranstaltung wie die TAFF-Festspielnacht am Goldbergsee zu organisieren. Doch noch steht der Gesundheitsschutz an erster Stelle. Darum bitten wir um die Beachtung einiger wichtiger Punkte, die hier näher behandelt werden.

Haben Sie Fragen?

Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen direkt zu kontaktieren.

TAFF – Team aktiver Festspielförderer Bayreuth e.V.
Festspielhügel 1-2
95445 Bayreuth

Telefon: +49 921 1 62 76 26
E-Mail: info@taff-ev.org

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Die TAFF Festspielnacht 2021 fand statt am 15. August 2021. Tickets für zukünftige Projekte am Goldbergsee stehen aktuell noch nicht zur Verfügung.

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